Messwerte |
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| Resultate der Abnahmemessungen
im Reingas nach den Rauchgasreinigungsanlagen
der KVA Linthgebiet
Gemessen durch die EMPA, Abtlg. Luftfremdstoffe und Umwelttechnik, im August 2007 an Linie 1 und im November 2008 an Linie 2 |
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Konzentration im Reingas vor Kamin |
Grenzwerte gemäss Luftreinhalteverordnung Milligramm je m³ |
Linie 1 Milligramm je m³ |
Linie 2 Milligramm je m³ |
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| Staub | 10 | < 1.000 | < 0.3 |
| Blei und Zink zusammen 1) | 1 | < 0.090 | 0.03 |
| Cadmium 1) | 0.1 | < 0.001 | < 0.001 |
| Quecksilber 1) | 0.1 | < 0.005 | 0.006 |
| Kohlenmonoxid | 50 | < 5 | 6.3 |
| Ammoniak 2) | 5 | < 1.000 | < 0.5 |
| Schwefeldioxid | 50 | < 2.000 | 2.1 |
| Schwefeltrioxid | keine Vorschrift | < 2 | < 2 |
| Anorganische Chlorverbindungen 3) | 20 | < 6.700 | 1.0 |
| Anorganische Fluorverbindungen 3) | 2 | < 0.400 | < 0.1 |
| Stickoxide (Nox als NO2) 4) | 80 | 29.000 | 30.5 |
| Gasförmige organische Stoffe 5) | 20 | < 2.000 | < 2.000 |
| PCDD, F als I-Teq 6) | 0.1 ng/m³ | 0.005 ng/m³ | 0.018 ng/m³ |
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1) staubgebundene und filtergängige Anteile zusammen Der Feinstaub liegt mit < 1.0 mg/m³ nahe bei der
Nachweisgrenze |
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Messung der Schadstoffkonzentration von Chloriden im Buchenlaub Die KVA Linthgebiet verfügt über europaweit einzigartige Forschungsresultate von Schadstoffbestimmungen im Buchenwald oberhalb der Anlage. Diese Versuchsreihe wurde im Jahre 1971, also vor der Inbetriebnahme der ersten Verbrennungsanlage gestartet und seither lückenlos durchgeführt. An denselben 22 Buchen, die in einer Linie zwischen Niederurnen und Bilten oberhalb der Anlage stehen, werden jedes Jahr Blattproben entnommen und auf die Konzentration von Chloriden und Schwermetallen analysiert. In den über drei Jahrzehnten, in welchen die Analysen nun durchgeführt worden sind, lässt sich der Anstieg der Schadstoffkonzentrationen von Chloriden und Schwermetallen seit der Inbetriebnahme der ersten Verbrennungsanlage im Jahre 1973 im Buchenlaub erkennen. Als Folge der Inbetriebnahme der zweiten Ofenlinie mit der nachgeschalteten Rauchgasreinigungsanlage im Jahre 1986 und den Anschluss des alten Ofens an diese Anlage im Jahre 1988, begannen die Schadstoffwerte im Buchenlaub zu sinken. Die Inbetriebnahme der neuen modernsten Rauchgasreinigungsanlagen im Jahre 2001 liess die Schadstoffbelastung in den Bäumen auf Werte sinken die tiefer sind als vor der Inbetriebnahme der ersten Verbrennungsanlage. Die Statistik wurde uns freundlicherweise von Dr. J. Marti, dem Chef des AfU des Kantons Glarus zur Verfügung gestellt. Der Einfluss des KVA- Betriebes auf die Umwelt konnte dank den verfügbaren Technologien auf ein absolutes Minimum reduziert werden. Heute, also bereits wieder 7 Jahre nach dem Abschluss der Um- und Ausbauarbeiten des Grossprojektes sind keine Technologien verfügbar die eine noch weitere Absenkung der Schadstoffausstosses möglich machen würden. Der Zweckverband hat den Beweis der Übernahme der Verantwortung für die Umwelt nachweislich erbracht.
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